Pflanzenkunde für Hunde & Katzen
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Gemüse für Hunde & Katzen
Blumenkohl
Vorteile: Reich an Vitamin C, K und Ballaststoffen, unterstützt Immunsystem und Verdauung.
Worauf achten: Gekocht leichter verdaulich. Roh kann zu Blähungen führen.
Brokkoli
Vorteile: Liefert Antioxidantien, Vitamin C, K und unterstützt Zellschutz.
Worauf achten: In Maßen, da die enthaltenen Senföle bei zu hohen Mengen Magenreizungen verursachen können.
Erbsen
Vorteile: Liefern pflanzliche Proteine, Ballaststoffe und Vitamin K.
Worauf achten: Die pflanzlichen Proteine sind für unsere Hunde und Katzen schlechter verwertbar,
bei Nierenproblemen sollten Erbsen und andere Hülsenfrüchte gemieden werden (hoher Purinanteil).
Fenchel
Vorteile: Unterstützt die Verdauung, wirkt entkrampfend bei Blähungen.
Worauf achten: Am besten gekocht oder als Tee verfüttern. Katzen sollten nur kleine Mengen Fenchel auf Grund der Bitterstoffe enthalten.
Gurke
Vorteile für Hunde: Guter Flüssigkeitsspender, sehr kalorienarm, enthält Vitamin K und C.
Worauf achten: Bitter schmeckende Gurken meiden, da hier giftige Pflanzenstoffe enthalten sind.
Karotten
Vorteile: Liefern Ballaststoffe für eine geregelte Verdauung.
Worauf achten: Gekocht sind sie besser verwertbar, roh können sie zur Zahnpflege dienen.
Kartoffeln
Vorteile: Gute Kohlenhydratquelle, gekocht leicht verdaulich und glutenfrei.
Worauf achten: Nur reif und gekocht verfüttern, da rohe Kartoffeln giftiges Solanin enthalten.
Kohlgemüse
Vorteile für Hunde: Gekocht gut verdaulich, liefert Vitamin C und K, gute Ballaststoffquelle.
Worauf achten: Bei empfindlichen Hunden langsam anfüttern wegen möglicher Blähungen. Manche Sorten enthalten viel Oxalsäure, daher Kochwasser wegschütten.
Kürbis
Vorteile für Hunde: Liefert Ballaststoffe für die Verdauung, sowie Vitamine A, C und E. Alle Speisekürbissorten sind für die Fütterung geeignet.
Worauf achten: Nur gekocht oder gedünstet verfüttern, keine Zierkürbisse verwenden.
Paprika
Vorteile für Hunde: Liefert Vitamin C und weitere Antioxidantien.
Worauf achten: Grüne Paprika meiden auf Grund des Solaningehalts. Am besten rote Paprika verwenden.
Pilze
Vorteile: Viele Speisepilze enthalten wertvolle Mikronährstoffe.
Worauf achten: Nur bekannte, ungiftige Arten gekocht verfüttern.
Rote Beete
Vorteile: Liefert Folsäure und Antioxidantien.
Worauf achten: Nur in Maßen füttern und das Kochwasser wegschütten, bei Nieren- und Harnwegsproblemen oder Oxalatsteinen meiden.
Salat
Vorteile: Liefert Flüssigkeit und Ballaststoffe.
Worauf achten: Der Nährstoffgehalt ist je nach Sorte gering, aber Salat ist eine hervorragende Ballaststoffquelle.
Sellerie
Vorteile: Reich an Vitamin K und Ballaststoffen.
Worauf achten: Kann roh zur Zahnpflege beitragen, sollte aber auf Dauer eher gekocht gefüttert werden.
Spargel
Vorteile: Liefert Vitamin K und Folsäure, wirkt entwässernd.
Worauf achten: Nur gekocht geben, kann harntreibend wirken.
Spinat
Vorteile: Liefert Ballaststoffe und Antioxidantien.
Worauf achten: Wegen dem hohen Gehalt an Oxalsäure nur in Maßen verfüttern und das Kochwasser wegschütten.
Steckrüben
Vorteile: Reich an Ballaststoffe und Vitamin C.
Worauf achten: Auf Grund der besseren Verdaulichkeit nur gekocht verfüttern.
Tomaten
Vorteile: Liefern sekundäre Pflanzenstoffe und Vitamin C.
Worauf achten: Nur reif geben, unreife Tomaten und die anliegenden Pflanzenteile (Stiel und Blätter) enthalten giftiges Solanin.
Zucchini
Vorteile: Reich an Ballaststoffen und verschiedenen Vitaminen, sehr kalorienarm.
Worauf achten: Bittere Zucchini meiden (enthält giftige Cucurbitacine).
Obst & Beeren für Hunde & Katzen
Acai
Vorteile: Reich an Antioxidantien, kann Zellschutz unterstützen und Entzündungen mindern.
Worauf achten: Nur in kleinen Mengen und ungesüßt geben. Nachhaltig geerntete Ware bevorzugen, um Regenwaldabholzung zu vermeiden oder auf lokale Alternativen setzen (z. B. Hagebutte, verschiedene Beerensorten)
Acerola
Vorteile: Extrem hoher Vitamin-C-Gehalt, stärkt Immunsystem und kann Wundheilung unterstützen.
Worauf achten: Frische oder gefriergetrocknete Variante ohne Zusätze nutzen. Übermäßige Mengen können zu Durchfall führen. Auch hier sind lokale Superfoods, wie Hagebutten und Beeren gute Alternativen.
Äpfel
Vorteile: Liefert Ballaststoffe für die Verdauung, sowie Vitamine A und C. Regional fast das ganze Jahr aus Anbau oder Lagerhaltung zu bekommen und daher sehr nachhaltig.
Worauf achten: Kerne und Stiel entfernen (Blausäure). Möglichst Bio-Qualität wegen Pestiziden.
Bananen
Vorteile: Gute Energiequelle, reich an Kalium und Magnesium.
Worauf achten: Wegen hohem Zuckergehalt nur als Snack und nicht bei Übergewicht oder Diabetes. Katzen sollten Bananen wenn überhaupt nur in sehr kleinen Mengen bekommen.
Birnen
Vorteile: Leicht verdaulich, reich an Ballaststoffen, liefert Vitamin C und K, sowie Antioxidantien. Unterstützt die Verdauung und Hydration. Genauso nachhaltig wie Äpfel.
Worauf achten: Kerne und Stiel entfernen, da sie Blausäureverbindungen enthalten. In kleinen Mengen füttern, um Durchfall zu vermeiden.
Blaubeeren / Heidelbeeren
Vorteile: Besonders reich an sekundären Pflanzenstoffen, wirken antioxidativ und entzündungshemmend.
Worauf achten: Frisch oder gefroren, am besten als Wildheidelbeeren und ohne Zuckerzusatz verfüttern.
Cranberry
Vorteile: Unterstützt die Harnwegsgesundheit, kann Bakterienanheftung an Blasenschleimhaut reduzieren und bei Harnsteinen (Struvitkristallen) für Abhilfe sorgen.
Worauf achten: Keine gezuckerten Cranberries. Als Pulver oder getrocknet in kleinen Mengen.
Erdbeeren
Vorteile: Reich an Vitamin C, Ballaststoffen und haben antioxidative Wirkung.
Worauf achten: Wegen hohem Gehalt an Fruchtsäure bei empfindlichen Mägen langsam steigern. Keine gezuckerten Produkte.
Hagebutte
Vorteile: Sehr hoher Vitamin C-Gehalt, stärkt die Abwehrkräfte und wirkt entzündungshemmend.
Worauf achten: Gemahlen oder getrocknet, Kerne vorher entfernen oder fein mahlen.
Pfirsich
Vorteile: liefert Vitamin A, C, sowie Ballaststoffe.
Worauf achten: Kern ist giftig (Blausäure). Nur das Fruchtfleisch reif und unbehandelt füttern.
Pflaume
Vorteile: Reich an Antioxidantien und Ballaststoffen.
Worauf achten: Kern und Stiel entfernen (Blausäure). Kann abführend wirken – daher nur kleine Mengen füttern.
Sanddorn
Vorteile: Extrem hoher Vitamin C-Gehalt, unterstützt Haut und Immunsystem.
Worauf achten: Wegen Säuregehalt langsam anfüttern, um Magenreizungen zu vermeiden.
Wassermelone
Vorteile: Guter Flüssigkeitsspender im Sommer, enthält sekundäre Pflanzenstoffe für den Zellschutz.
Worauf achten: Kerne und Schale entfernen. Nur in Maßen füttern auf Grund des hohen Gehalt an Fruchtzucker.
Kräuter für Hunde & Katzen
Basilikum
Vorteile für Hunde: Antioxidativ, leicht antibakteriell, kann die Verdauung unterstützen.
Worauf achten: Frisch oder getrocknet in kleinen Mengen, da ätherische Öle bei großen Mengen Magen reizen können.
Brennnessel
Vorteile für Hunde: Mineralstoff-Boost, entzündungshemmend.
Worauf achten: Immer erhitzt oder getrocknet, um Brennhaare zu deaktivieren.
Einjähriger Beifuß (Artemisia annua)
Vorteile für Hunde: Wird in der Naturheilkunde gegen Parasiten und für das Immunsystem eingesetzt.
Worauf achten: Nur nach fachlicher Anleitung, da Wirkstoffe stark sind.
Hanf (Öl)
Vorteile für Hunde: Hochwertige Fettsäuren, Omega-3-Quelle, entzündungshemmend.
Worauf achten: Nur Produkte ohne THC verwenden.
Kamille
Vorteile für Hunde: Beruhigend für Magen-Darm-Trakt und Nerven, entzündungshemmend für Haut und Schleimhäute.
Worauf achten: Bei Allergien oder empfindlichen Hunden vorsichtig dosieren.
Kresse
Vorteile für Hunde: Reich an Vitamin C, Eisen, wirkt leicht antibakteriell.
Worauf achten: Frisch am besten, nicht in übermäßigen Mengen wegen Senfölen.
Kurkuma
Vorteile für Hunde: Stark entzündungshemmend, antioxidativ, unterstützt Leberfunktion.
Worauf achten: Bioqualität bevorzugen, zusammen mit Fett und Pfeffer für bessere Aufnahme.
Lavendel
Vorteile für Hunde: Beruhigend auf Nerven, kann Angst und Stress reduzieren.
Worauf achten: Nur in sehr geringen Mengen, nicht bei trächtigen Hündinnen.
Mariendistel
Vorteile für Hunde: Unterstützt Leberregeneration und -schutz.
Worauf achten: Kurweise und in Absprache mit Tierarzt bei Leberproblemen.
Melisse
Vorteile für Hunde: Beruhigend, gut bei Nervosität oder Magenbeschwerden.
Worauf achten: Frisch oder als Tee in kleinen Mengen.
Oregano
Vorteile für Hunde: Antibakteriell, verdauungsfördernd, antioxidativ.
Worauf achten: Starke ätherische Öle – nur sparsam.
Petersilie
Vorteile für Hunde: Vitamin C, K, fördert Maulhygiene.
Worauf achten: In kleinen Mengen, bei tragenden Hündinnen und Nierenproblemen meiden.
Pfefferminze
Vorteile für Hunde: Kühlend, unterstützt Verdauung, kann bei Mundgeruch helfen.
Worauf achten: Nicht zu viel, da Menthol reizend wirken kann.
Rosmarin
Vorteile für Hunde: Anregend für Kreislauf, antibakteriell, antioxidativ.
Worauf achten: Nicht bei Epilepsie oder tragenden Hündinnen.
Salbei
Vorteile für Hunde: Antibakteriell, gut bei Zahnfleischproblemen.
Worauf achten: Ätherische Öle in großen Mengen reizend – sparsam verwenden.
Teufelskralle
Vorteile für Hunde: Unterstützt Gelenke, wirkt entzündungshemmend.
Worauf achten: Nur kurweise und bei diagnostiziertem Bedarf.
Thymian
Vorteile für Hunde: Antibakteriell, schleimlösend, antioxidativ.
Worauf achten: In kleinen Mengen frisch oder getrocknet.
Ysop
Vorteile für Hunde: Unterstützt Atemwege, wirkt krampflösend.
Worauf achten: Stark wirksam – nur unter fachlicher Anleitung.
Getreide & Pseudogetreide für Hunde
Amaranth (Pseudogetreide)
Vorteile für Hunde: Glutenfrei, reich an Eiweiß, Mineralien und ungesättigten Fettsäuren.
Worauf achten: Immer gekocht oder gepufft füttern, roh unverdaulich.
Buchweizen (Pseudogetreide)
Vorteile für Hunde: Glutenfrei, leicht verdauliches Eiweiß, reich an Magnesium.
Worauf achten: Gekocht anbieten, kann selten Allergien auslösen.
Dinkel (Getreide)
Vorteile für Hunde: Enthält Mineralien, B-Vitamine und Ballaststoffe.
Worauf achten: Enthält Gluten – für empfindliche Hunde ungeeignet.
Hafer (Getreide)
Vorteile für Hunde: Reich an löslichen Ballaststoffen, gut für Magen-Darm, glutenarm.
Worauf achten: Am besten als Flocken eingeweicht oder gekocht.
Hirse (Getreide)
Vorteile für Hunde: Glutenfrei, mineralstoffreich (v. a. Silizium für Haut und Fell).
Worauf achten: Gekocht füttern, sonst schwer verdaulich.
Mais (Getreide)
Vorteile für Hunde: Energielieferant, Vitamin A, Antioxidantien.
Worauf achten: Immer gekocht, keine großen Mengen, da leicht allergen.
Quinoa (Pseudogetreide)
Vorteile für Hunde: Hochwertiges Eiweiß, enthält alle essentiellen Aminosäuren.
Worauf achten: Gekocht und gründlich gespült, da Saponine sonst Magen reizen.
Reis (Getreide)
Vorteile für Hunde: Gut verträgliche Kohlenhydratquelle, ideal bei Schonkost.
Worauf achten: Gekocht füttern, weiße Sorten leichter verdaulich als Vollkorn.
Nüsse & Samen für Hunde & Katzen
Chiasamen
Vorteile für Hunde: Omega-3-Quelle, reguliert Verdauung, unterstützt Hydration.
Worauf achten: Immer einweichen, um Darmverschluss zu vermeiden.
Hanfsamen
Vorteile für Hunde: Optimales Omega-3- zu Omega-6-Verhältnis, hochwertiges Eiweiß.
Worauf achten: Nur geschälte Hanfsamen oder Hanföl verwenden, keine THC-haltigen Produkte.
Haselnüsse
Vorteile für Hunde: Gute Quelle für gesunde Fette, Vitamin E und B-Vitamine.
Worauf achten: In Maßen, da sehr kalorienreich; immer ungesalzen und ohne Schale.
Kokosnuss (Frucht & Öl)
Vorteile für Hunde: Mittelkettige Fettsäuren liefern schnell Energie, unterstützt Fellglanz.
Worauf achten: In Maßen, da fettreich; Kokoswasser nur ungesüßt.
Kürbiskerne
Vorteile für Hunde: Reich an Zink, Magnesium und ungesättigten Fettsäuren, können die Blasengesundheit unterstützen und wirken leicht wurmhemmend.
Worauf achten: Ungesalzen und naturbelassen verwenden, am besten grob zerkleinert oder gemahlen, um die Nährstoffaufnahme zu verbessern.
Paranüsse
Vorteile für Hunde: Hoher Selengehalt, unterstützt Immunsystem und Zellschutz.
Worauf achten: Nur sehr selten geben, da extrem selenreich und fetthaltig.
Leinsamen
Vorteile für Hunde: Reich an Omega-3-Fettsäuren und Ballaststoffen, unterstützt Verdauung und Fellglanz.
Worauf achten: Immer geschrotet oder gequollen füttern, sonst kaum verwertbar.
Sonnenblumenkerne
Vorteile für Hunde: Reich an Vitamin E und gesunden Fetten, gut für Haut und Fell.
Worauf achten: Ungesalzen und in Maßen, da sehr energiereich.
Walnüsse
Vorteile für Hunde: Reich an Omega-3-Fettsäuren, antioxidativ wirksam.
Worauf achten: Frische Nüsse verwenden – Schimmel (Mykotoxine) kann giftig sein. Keine unreifen Walnüsse.
Ungeeignete & giftige Pflanzen für Hunde & Katzen
Aloe
Viele Aloe-Arten enthalten giftige Aloine. Äußerlich
kann das Gel allerdings bei Hautirritationen und kleinen Wunden helfen.
Avocado
Viele Teile der Avocado (v. a. Schale, Kern, Blatt) enthalten Persin, das giftig für Hunde sein kann. Am besten ganz meiden.
Kerne von Obst
Viele Kerne von Obstsorten enthalten Blausäure, die schon in geringen Mengen giftig ist. Hierzu zählen vor allem Pflaumen, Pfirsich, Birnen und Apfel. Daher immer die Kerne entfernen.
Lauch
Lauch gehört zu den giftigen Zwiebelgewächsen und sollte daher gemieden werden.
Macadamia Nüsse
Hochgiftig für Hunde. Schon kleine Mengen können Vergiftungserscheinungen auslösen – daher komplett meiden.
Rhabarber
Hat einen sehr hohen Oxalsäuregehalt, was ihn für Hunde und Katzen ungeeignet macht.
Weintrauben
Schon kleinste Mengen können zu Nierenversagen führen. In getrockneter Form (Rosinen) sogar noch giftiger. Bei Aufnahme von Weintrauben unbedingt einen Tierarzt aufsuchen.
Zwiebel
Für Hunde sehr giftig. kann zu einer Anämie (Blutarmut) führen. Vor allem daher Vorsicht bei asiatischen Rassen und Hunden mit Bluterkrankungen.